Projekt STEMO - Stroke-Einsatz-Mobil

Telemedizin / Projekt STEMO

Das Projekt Stroke-Einsatz-Mobil (STEMO) verfolgt ein Konzept zur gezielten Schlaganfallbehandlung vor Erreichen der Klinik. Patienten mit einer verschlossenen Hirnarterie (häufigster Schlaganfall-Subtyp) haben eine wesentlich bessere Prognose, wenn sie sehr früh eine Lysetherapie zur Auflösung des Blutgefäßverschlusses im Gehirn erhalten. Das Forschungsprojekt STEMO hat die Idee, wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Errungenschaften zusammenzuführen, um eine noch frühere und effektivere Behandlung von Schlaganfällen zu ermöglichen als die bisher durch die Krankenhäuser mit Stroke Units möglich ist. Gemeinsam entwickeln die Charité Universitätsmedizin Berlin und die Berliner Feuerwehr mit den Unternehmen MEYTEC GmbH Informationssysteme und ThermoFisher Scietific BRAHMS Biomarkers ein wissenschaftliches Gesamtkonzept und ein Spezialfahrzeug, das es ermöglicht, die Lysetherapie in die prähospitale Notfallversorgung zu verlegen. Die Herausforderung für die Ingenieure des Forschungsprojektes STEMO ist die Entwicklung eines vollwertigen Rettungswagens mit integrierten mobilen Computertomographen einschließlich teleradiologischer Befundung, modernster Labortechnik, elektronischer Behandlungsdokumentation und telemedizinischer Vernetzung, das auch den rettungsmedizinischen Anforderungen einer Großstadt im Alltag gerecht wird. Die wissenschaftliche Herausforderung besteht darin, die Sicherheit und Effektivität des neuen Konzeptes zu überprüfen. Das Ergebnis wird zeigen, ob eine Überführung in die Regelversorgung möglich ist.
Das Projekt wird von der Technologiestiftung Berlin und dem Land Brandenburg in Kofinanzierung durch Mittel der Europäischen Union gefördert.

 

"Schlaganfall - vor Ort behandeln"

ZDF, "Volle Kanne" Beitrag v. 17.11.2011

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Offizieller Pressetermin zum STEMO-Projektstart

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Weitere Informationen:

 

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